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Ungarn (Teil 2)

Daten und Fakten

Reisedauer:  14 Tage, 10. Juli 2019 – 24. Juli 2019

Reiseroute: BudapestàZsámbék („Tal des Tarab“) àKeszthely àBudapest àTisza-tó See

Highlights: Freunde und Familie in Budapest und unser „Journey to Tarab“

Budapest

Kaum in Budapest angekommen und mit Oli in unserem AirBnB vereint, machten wir uns an die Vorbereitung fürs Festival. Nachdem Essen, Snacks, Bier und ein Zelt für Oli gekauft waren, blieb sogar noch etwas Zeit für einen Stadtspaziergang und lockeres Einfeiern in den Ruinen-Bars von Budapest. Ein guter Start ins Festival-Wochenende.

Zsámbék („Tal des Tarab“)

Wir wollten schon die ganze Zeit unbedingt auf ein Festival in Osteuropa. Das „Journey to Tarab“ war eine Empfehlung von Vedat, einem der Djs aus unserer letzten WG in Budapest. Das „Journey to Tarab“ ist eigentlich ein österreichisches Festival, das von einer Gruppe Wienern organisiert wird, dieses Jahr aber in Ungarn, genauer gesagt in der Nähe des kleinen Örtchens Zsámbék statt fand. Wir haben uns mega gefreut, dass sich Oli diesem „Journey“ anschloss und so machten wir uns zu dritt auf den Weg ins sogenannte „Tal des Tarab“. Mit unseren drei Campingstühlen, die wir extra aus dem Kosovo importiert hatten, und der Malerfolie, die unser Zelt von UV strahlen und uns vor dem Regen schützen sollte, schafften wir uns ein gemütliches Heim auf dem Campingplatz des Festivalgeländes. Wir hatten nicht nur unglaublich nette Nachbarn, sondern auch sonst waren nur nette Leute auf dem Festival unterwegs. Ansonsten muss man das sich „Journey to Tarab“ vorstellen wie eine kleine Version der Fusion, nur anstatt mit 70.000 Leuten mit 800 Österreichern. Es gab aus Holz gebaute Bühnen uns Bars, liebevolle Deko, bunte Tücher, Glitzer, Batikshirts, und viel Harmonie.

Keszthely

Nach dem Festival brauchten wir etwas Erholung. Und wo macht der Deutsche am liebsten Urlaub in Ungarn? Na klar! Am Balaton. Unter anderen Umständen wären wir hier vielleicht nicht unbedingt hingefahren, denn der ganze Ort und vor allem die Strandbäder waren deutlich auf Urlaub mit Kindern ausgelegt. Schwimmen waren wir auch nur einmal kurz, denn das trübe Wasser des im Schnitt nur 3 Meter tiefen Sees wirkte auf uns weniger einladend. Trotzdem war es der perfekte Stopp nach dem Festival. Mit Oli hatten wir sehr nette Gesellschaft und bei diversen Spaziergängen durch den Ort und am See entlang konnten wir uns prima erholen.

Budapest

Zurück in Budapest mussten wir uns leider schon wieder von Oli verabschieden, denn für ihn ging es zurück in die Heimat. Wir zogen derweil auf das Sofa in der WG, in der wir vor einigen Wochen als AirBnB Gäste gewohnt hatten. Vedat und Melike waren mittlerweile Freunde geworden und wir freuten uns ein paar schöne Tage in Budapest bei Freunden. Und wir hatten nicht nur Freunde in der Stadt, sondern Tobi bekam auch noch Besuch von seiner Mama und seinem Bruder. Die hatten schon vor Monaten ein gemeinsames Budapest-Wochenende geplant und durch Zufall passte es nun perfekt, dass wir auch in der Stadt waren. Als dann nach einem schönen gemeinsamen Wochenende, auch Tobis Familie wieder abreisen musste, machte sich das nächste bekannte Gesicht auf den Weg nach Budapest. Sonja, die Mutter von Joel, mit der wir schon einige lustige Abende in Köln und Düsseldorf und eine gute Zeit in Mexiko verbracht hatten, war mit ihrem VW-Bus „Emma“ auf  Osteuropatour. Wir hatten Lust einen Teil unserer Reisen gemeinsam zu verbringen und so machten wir uns gemeinsam mit Emma auf den Weg Richtung Rumänien.

Tisza-tó See

Vor Rumänien machten wir noch einen längeren Stopp auf einem Campingplatz am Tisza-tó See. Irgendwie brauchten wir alle ein wenig Zeit zum nichts tun und dafür war der Campingplatz irgendwo im Nirgendwo genau das Richtige. Abends schmiss Tobi den kleinen Grill an und unter Emmas Vordach tauschten wir uns stundenlang über unsere Reiseerlebnisse aus. Vor der VW-Bus Tour war Sonja schon mehrere Monate in Zentral- und Südamerika unterwegs gewesen und so hatten wir uns viel zu erzählen!

Drei Tage später packten wir unsere Sachen und fuhren vorbei an endlosen Sonnenblumenfeldern, Heuballen und Störchen über die Grenze nach Rumänien.

Ungarn (Teil 1)

Daten und Fakten

Reisedauer:  7 Tage, 25. April 2019 – 01. Mai 2019

Reiseroute: Budapest

Highlights: Party und WG-Leben inmitten von Europa

Budapest

Nachdem wir in Ost- und Südafrika uns viele Gedanken über die Armut, Ungerechtigkeit, Rassismus und Chancenungleichheit in unserer Welt gemacht hatten, sollte es auf unserer Tour durch Osteuropa wieder etwas fröhlicher und unbeschwerter zugehen. Budapest als Partyhochburg inmitten von Europa schien hierfür ein guter Start. Und man muss sagen, wir hätten es dort nicht besser antreffen können! Über AirBnB hatten wir ein Zimmer in einer WG gemietet und noch bevor wir unsere Rucksäcke abgelegt hatten, wurde uns ein Bier in die Hand gedrückt und wir waren für den Abend auf der Party eingeladen, auf der zwei der Mitbewohner auflegen würden. Sofort fühlten wir uns herzlich aufgenommen und schon nach dieser Nacht fühlte es sich an, also würden wir bei Freunden wohnen. Und da wir uns so wohl fühlten blieben wir gerne noch einige Tage länger in Budapest, ließen uns durch die Bars der Stadt treiben und freuten uns darüber wieder in Europa zu sein.

Budapest hat natürlich noch mehr zu bieten als nur Bars und Partys und wie in jeder größeren Stadt auf unserer Reise, machten wir auch hier eine Free Walking Tour, die uns quer durch Buda, über die Donau nach Pest und wieder zurück in die Innenstadt führte.

Am Tag unserer Stadtführung hatten wir noch gutes Wetter, an allen anderen Tagen regnete es in Strömen. Daher änderten wir unsere weiteren Reisepläne und anstatt zum Balaton fuhren wir direkt weiter nach Zagreb, denn da war für die nächsten zwei Tage Sonne angesagt.