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Daten und Fakten

Reisedauer:  6 Tage, 03. Mai 2019 – 09. Mai 2019

Reiseroute: Ljubljana  Bled

Highlights: Wandern in den julischen Alpen rund um Bled

Ljubljana

Vielleicht lag es am Wetter, vielleicht lag es an uns, vielleicht ist aber Ljubljana auch einfach nicht die spannendste Stadt Osteuropas. Obwohl wir uns sonst schnell in jeder größeren Stadt zu Hause fühlen, wollte der Funke in Ljubljana nicht so recht überspringen. Auch die Free Walking Tour, die uns sonst jede Stadt etwas näher bringt, haben wir in Ljubljana sogar abgebrochen. Gut, das lag nicht nur an Ljubljana, sondern auch an einem sehr unmotiviertem Guide und dem strömendem Regen. Unser Highlight von Ljubljana war wahrscheinlich unser Aldi Einkauf, der in uns Heimatgefühle weckte und uns zum in den kommenden Wochen beim Wandern sehr gut ernährte.

Bled

Mittlerweile waren wir schon seit über zwei Wochen auf dem Balkan unterwegs, hatten bis jetzt aber noch keine einzige Nacht in unserem Zelt übernachtet. Auf unserer Reise durch Südafrika hatten wir beschlossen, unsere Art zu Reisen etwas zu verändern, mehr zu wandern und mehr zu campen. Für diesen Zweck hatten wir uns eine fast schon sündhaft teure Zeltausrüstung zusammengekauft, die wir in den letzten Wochen allerdings nur von Hostel zu Hostel getragen hatten. In Bled wollten wir das ändern und eine erste Wandertour durch die julischen Alpen starten. Enttäuscht mussten wir dann aber feststellen, dass man im Nationalpark in Slowenien nicht zelten darf, dass alle Hütten des Nationalparks im Mai noch geschlossen hatten, und das der Campingplatz in Bled um einige Euro teurer war als das Hostel der Stadt. Da es in der Nacht zudem auf minus 3 Grad abkühlen sollte, war schnell klar, dass wir das warme Bett unserem neuen Zelt mal wieder vorziehen werden.

Anstatt einer mehrtägigen Wanderung machten wir also von Bled aus mehrere Tagesausflüge in die Berge und waren mehr als überrascht von der Schönheit der julischen Alpen. Unseren ersten Wandertag verbrachten wir damit von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt zu wandern und dabei immer wieder einen wunderschönen Blick auf den See mit seiner malerischen Insel zu werfen.

Aber nicht nur Bled hat einen schönen See, sondern auch der Nachbarort Bahinj. Also fuhren wir wohin? Nach Bohinj.

Dort haben wir dann auch verstanden, warum die Wandersaison erst im Juni startet. Es hatte in den letzten Wochen noch so viel geschneit, dass wir teilweise mehr als knietief im Schnee versunken sind.

Vielleicht wären wir noch ein paar Tage länger in Slowenien geblieben, doch für die nächste Woche war auch hier wieder Regen angesagt. Der nächste Ort in Richtung Süden, an dem das Wetter etwas besser aussah, war Zadar in Kroatien.