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Daten und Fakten

Reisedauer:  22 Tage, 5. März – 27. März 2020

Reiseroute: Kathmandu  Pokara  Annapurna Region  Pokara  Kathmandu

Highlights: blühender Rhododendron vor den schneebedeckten Bergen des Himalaya

Kathamandu

Während ich diese letzten Zeilen unseres Blogs schreibe, sitze ich schon wieder in Köln auf unserem Sofa in der neuen Wohnung. An Nepal zu denken und über die letzten Wochen der Reise zu schreiben, fühlt sich bereits an, wie auf eine andere Zeit und eine andere Welt zurück zu blicken. Die Welt vor Corona, durch die wir noch unbeschwert reisen konnten…

Als wir in Kathmandu landeten war Corona zwar schon in Europa und in vielen anderen Teilen der Welt angekommen, wir fühlten uns aber noch unbetroffen und naiv, wie wir waren, glaubten wir nicht so wirklich, dass uns Corona in den letzten Woche unserer Reise groß einschränken würde. Auch als einige Tage nach unserer Ankunft keine „Visa on Arrival“ an Europäer ausgegeben wurden. Auf der einen Seite freuten wir uns, dass wir die Berge mehr für uns haben würden, auf der anderen Seite verstanden wir natürlich auch die Sorgen der Menschen in Nepal, die beunruhigt auf die einbrechenden Touristenzahlen schauten.

Uns beschäftigten derweil vor allem die kleinen Alltagssorgen der Weltreisenden. Unser Hostel hatte eine Bar auf der Dachterrasse mit einem atemberaubenden Blick über Kathmandu. Hostelbar bedeutete aber leider auch, dass schon ab mittags laute Musik unsere Ruhe störte. Vielleicht sind das die ersten Zeichen, dass wir langsam zu alt oder zu reisemüde geworden sind. Gegen eine gute Party haben wir natürlich weiterhin nichts einzuwenden, aber nicht unbedingt neben unserem Schlafzimmer. Das Hostel mit Bar hatten wir aus einem Grund gebucht, denn wir wollten mit ein paar anderen Reisenden zusammen Holi feiern. Holi ist ein hinduistischen Frühlingsfest, bei dem es zur Tradition gehört, sich gegenseitig mit bunt gefärbten Puder zu bewerfen oder bestreuen. Wegen Corona empfahl die Regierung zwar auf Menschenansammlungen zu verzichten, verboten wurde das Fest aber nicht und so machten auch wir uns auf den Weg in die Stadt. Es war total schön die vielen glücklichen Gesichter und die bunten Farben zu sehen, aber irgendwie fehlte uns etwas. Und obwohl Corona in Nepal noch nicht so recht angekommen war, fühlte sich eine Menschenansammlung irgendwie nicht richtig an. Nachdem uns zwei Stunden lang viel Dutzend Menschen mit ungewaschenen Händen Farbe ins Gesicht geschmiert hatten, verließen wir das Fest. Wir waren einfach nicht wirklich in Partystimmung. Zum Party machen sind wir auch nicht nach Nepal gereist, sondern zum Wandern. Und da waren wir nicht alleine. Pünktlich zur Wandersaison waren auch Camilla und Andi in Nepal angekommen. Die Beiden hatten wir vor einigen Monaten in Armenien kennen gelernt und im Iran wieder getroffen. Wir waren immer in Kontakt geblieben und freuten uns über ein Wiedersehen in Kathmandu. Camilla und Andi wollten den Annapurna Curcuit laufen, wir entschieden uns nach längerem für den Annapurna Basecamp Trek. Hierfür holten wir uns in der Tourismusbehörde die dazugehörige Genehmigung und machten uns auf den Weg nach Pokara, dem Startpunkt für alle Wanderungen rund ums Annapurna Massiv.

Pokara

Pokara ist durch den Tourismus schnell gewachsene Stadt und besteht größtenteils aus mehrstöckigen, mittelmäßig schönen Hotels. Trotzdem hat die Stadt eine angenehme Atmosphäre und von unserem Balkon hatten wir einen schönen Blick auf den See und bei guter Sicht konnten wir sogar die weißen Bergspitzen des Annapurna sehen. Dort wollten wir hin und uns „einwandern“; eine kleine 10 Tagestour zum Annapurna Base Camp. Es sollte eine erste Tour werden, in gemäßigten Höhen bis knapp über 4000, um uns an die Höhen des Himalayas zu gewöhnen. Fit und akklimatisiert wollten wir danach in die Everest Region aufbrechen.

Annapurna Region

Tag 1: Pokara  Ulleri

Unser erster Wandertag startete mit einer Busfahrt von Pokara nach Nayapul. Dort schulterten wir unsere mit Snickers und Nüssen bepackten Rucksäcke auf, stritten uns kurz und machten uns dann auf den Weg. Obwohl die erste Etappe recht kurz war, war sie zumindest für mich eine der anstrengendsten. Die tausenden, steilen Stufen ließen mich kämpfen während Tobi munter quatschend vorweg lief. Wir hatten schon auf den ersten Metern Annika aus Berlin kennen gelernt. Annika und Tobi schien das bergauf Laufen nichts auszumachen und waren tief ein Gespräch vertieft, während ich mich den Berg hinauf kämpfte. Endlich in Ulleri angekommen, eingecheckt und geduscht, war die Welt wieder in Ordnung und alle darauf folgenden Tage merkte ich die Anstrengung auch kaum. War anscheinend einfach eine schlechte Tagesform.

Tag 2: Ulleri  Ghode Pani

Annika besuchte in ihrem Urlaub ein befreundetes Pärchen, das, ähnlich wie wir, schon seit 3 Jahren unterwegs war. Leider hatte sich Elke vor kurzem eine üble Bronchitis zugezogen und daher musste sie es etwas langsamer angehen lassen. Am ersten Tag hatte sie daher mit Freund Felix den Jeep nach Ulleri genommen und auch an Tag zwei kamen sie erst einige Stunden nach uns in Ghode Pani an. Und sie hatten schlechte Nachrichten im Gepäck. Die nepalesische Regierung hatte beschlossen, alle Grenzen mit Indien zu schließen. Da Elke ein Yoga-Retreat in Nordindien geplant und beide ein Ruckflugticket aus Dheli gebucht hatten, machten sie sich sofort auf den Weg zur Grenze, um noch irgendwie vor Grenzschließung nach Indien zu kommen. Für die nächsten Tage freuten wir uns daher über die Gesellschaft der „zurück gelassenen“ Annika mit der wir wunderschöne, gemeinsame Wandertage erlebten. Über die Grenze schafften es Elke und Felix übrigens nicht mehr. Sie waren in Nepal gestrandet und mussten abwarten, wie sich die Lage entwickelte.

Tag 3: Poonhill

Anstatt weiter zu laufen blieben wir eine Nacht länger in Ghode Pani. Und anstatt uns vor Sonnenaufgang zum Aussichtspunkt vom Poonhill zu quälen, starteten wir ganz entspannt nach dem Frühstück auf unsere Tagestour zum Mohare Dada. Klarer Vorteil am späten Aufbruch war, dass uns alle anderen Wandergruppen bei unserem Aufstieg entgegen kamen und wir die Aussicht vom Viewpoint auf die Annapurna Spitzen ganz für uns alleine hatten. Auch auf dem weiteren Weg begegnete uns niemand. Ganz alleine stapften wir in höheren Lagen durch Schnee und Tobi war ganz beseelt, als er den ersten blühenden Rhododendron vor schneebedeckten Bergen fotografieren konnte. Ein wunderbarer Tag, aber am Abend war die Stimmung dennoch getrübt. Unter Touristen und Bergführern gab es mittlerweile nur noch ein Thema. Corona. In Nepal fühlten wir uns weiterhin sicher und naiverweise waren wir der festen Überzeugung, dass die Coronakrise uns nichts anhaben konnte und wir einfach solange wandern gehen konnten. Sorgen machten wir uns nicht um uns, sondern um unsere Familien zu Hause, denn Corona breitete sich in Europa immer schneller aus und man sprach auch dort bereits von überfüllten Krankhäusern und steigenden Todeszahlen. Unseren Eltern empfahlen wir zu Hause zu bleiben. Wir selbst wanderten am nächsten Tag weiter.

Tag 4: Ghode Pani  Tadapani

Als wir morgens aufwachten war alles weiß. Eigentlich regnet bzw. schneit es um diese Jahreszeit nicht mehr. Aber überall auf der Welt, zumindest in allen Regionen in denen wir waren, kann man durch den Klimawandel auf keine Wetterprognosen mehr vertrauen. Trotzdem war es wunderschön! Den ganzen Tag stapften wir bei strahlendem Sonnenschein durch den Schnee und immer wieder hatten wir einen atemberaubenden Blick auf schneebedeckte, blühende Rhododendronsträucher und das Annapurna Massiv.

Tag 5: Tadapani  Jhinu Danda

Unser letzter gemeinsamer Tag mit Annika. Ihr Flug mit Turkish Airline war wegen Corona gecancelt worden und sie musste irgendwie ihre Rückreise nach Deutschland organisieren. Wir waren weiterhin entspannt, denn wir hatten keinen Rückflug, der gecancelt werden könnte und wir wollten auch noch nicht nach Hause. Der Wandertag führte uns weit bergab, durch Dörfer und über Felder bis wir unten im Tal eine lange Stahlhängebrücke erreichten. Für Menschen mit Höhenangst eine kleine Herausforderung, aber auch ein Erlebnis. Auf der anderen Seite blieben wir die Nacht in Jhinu Danda. Das Dorf ist ein beliebter Stopp, da man in der Nähe in heißen Quellen baden gehen kann. Heiße Quellen sind immer ein großer Luxus, aber der wahre Luxus ist es, heiße Quellen zu haben, aber sie nicht zu nutzen. 😉 Wir genossen lieber ein kaltes Bier, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut und ließen den letzten Wandertag mit Annika gemütlich ausklingen.

Tag 6: Jhinu Danda  Rest Camp

Der späte Schnee in Kombination mit warmen Temperaturen tagsüber und nächtlichem Frost erhöhte die Lawinengefahr enorm. Auf der bisherigen Route war das kein Problem, aber der Weg ins Basecamp erschien uns langsam zu gefährlich. Die Meinungen unter den erfahrenen Wanderern und Bergführern war gemischt. Bei Lawinengefahr ist uns aber auch ein kleines Risiko zu hoch und wir entschieden uns dagegen. Ein Gruppe Bergführerinnen gab uns einen guten Tipp für eine Alternative. Anstatt zum Annapurna Basecamp zu wandern, könnten wir zum Mardi Himal Basecamp laufen. Aufgrund der Lage, gibt es dort keine Lawinen und man hat nur ein Tal weiter eine vergleichbare Aussicht auf den Annapurna. Übrigens, sollten wir mal für eine Wanderung in Nepal einen Bergführer bzw. eine Bergführerin brauchen, würden wir uns wahrscheinlich an die „Three Sisters“ wenden. Das Unternehmen beschäftigt ausschließlich weibliche Sherpas und Bergführerinnen und bietet den Frauen eine Karriereperspektive, die bis jetzt nur Männern vorbehalten war. Wir befolgten also den Rat der „Three Sisters“ und wanderten nicht das Tal bergauf, sondern den Fluss entlang bis Landruk und weil wir es immer noch früh am Tag war und wir uns fit fühlten, wanderten wir von dort durch den Wald und unzählige Stunden hinauf zum Rest Camp.

Tag 7: Rest Camp  High Camp

Wir stellten fest, dass wir ab 3000 Metern die Höhe spüren. Das Highcamp liegt auf 3500 Metern und war in dichte Wolken gehüllt, als wir unsere Unterkunft erreichten. Dort wurden wir freundlich vom Manager/ Koch namens Citra  empfangen. Eine warme Dusche kann man auf der Höhe und der Abgelegenheit natürlich nicht mehr erwarten, die Ausstattung und Verpflegung war aber wie überall auf dem Trek mehr als ausreichend. Wir kuschelten uns mit einem leckeren heißen Ginger-Lemon-Honey Tee an den warmen Ofen und aßen wie jeden Abend ein hervorragendes Dhal Bat (DAS nepalesische Linsengericht mit Reis und Gemüse, all you can eat, mhh).

Tag 8: Highcamp  Lower View Point  Forrest Camp

Am nächsten Morgen verließen wir unsere warmen Schlafsäcke vor Sonnenaufgang. Die Wolken hatten sich verzogen und mit dem ersten Morgengrauen sahen wir die Gipfel des Annapurna zum ersten Mal ganz nah. Am „lower Viewpoint“ ging die Sonne auf und die Aussicht war wirklich wunderschön. Typisch Nepal, gab es natürlich auch da ein kleines Mini-Teehaus, so dass man zum Sonnenaufgang selbst dort einen heißen Tee genießen kann. Was für ein, schon fast absurder, Luxus, den man als reicher Tourist in Nepal genießen kann.  Weiter als zum Lower View Point ging es leider auch hier nicht. Der Weg zum Mardi Himal Basecamp war so hoch verschneit, dass es für uns kein Durchkommen gab. Wir traten also den Heimweg an und stiegen noch an diesem Tag bis zum Forest Camp ab.

Tag 9: Forrest Camp Pokara

Anstatt vom Forrest Camp zurück nach Landruk zu laufen, wählten wir einen anderen Weg in Richtung Lumre. Eine gute Wahl, denn der Weg führte durch einen wunderschönen Wald und wir waren den ganzen Tag alleine unterwegs, ohne einen anderen Wanderer zu treffen. Durch Corona waren zwar jetzt schon sehr wenige Touristen unterwegs, aber allein im Wald ist es doch immer noch am schönsten. Gut gelaunt und voll schöner Erinnerung an unsere erste Wandertour im Himalaya, fuhren wir mit Jeep und Bus zurück nach Pokara und freuten uns schon auf die nächste Wanderung in der Everest Region.

Pokara

Zurück in Pokara , wollten wir eigentlich ein paar Tage gemütlich chillen und uns dann auf dem Weg zum Everest machen. Doch dann überschlugen sich die Neuigkeiten. Für uns entscheidend war die Nachricht, dass ab sofort keine neuen Genehmigungen für Wanderungen erteilt wurden. Außerdem sollte in zwei Tagen ein partieller Lockdown in Kraft treten. Das hieß, das öffentliche Leben würde runter gefahren und es würden keine Überlandbusse weiter als 250 Kilometer mehr fahren. Unsere naiven Vorstellungen, dass Nepal von Corona verschont bleiben würde und wir einfach weiter wandern gehen könnten, verblasste, und wurden innerhalb von 24 Stunden von realistischeren Einschätzungen ersetzt. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt und hat dementsprechend keine besonders gute medizinische Versorgung. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es zwar erst einen bestätigten Coronafall (ein aus Wuhan zurück gekehrter Nepalese), wie die tatsächliche Fallzahl aussah, war aber ungewiss, denn es gab keine Tests im Land. Ähnlich schlecht aufgestellt ist das Land auch im Bezug auf Beatmungsgeräten oder auch normalen Intensivbetten. Gesund und keiner Risikogruppe angehörend, machten wir uns darüber aber auch zu diesem Zeitpunkt keine Sorgen. Unsere Sorge war vielmehr, dass es schon bald einen kompletten Lockdown geben könnte und daraufhin die Stimmung im Land kippen könnte, insbesondere gegenüber Ausländern, die womöglich die Krankheit ins Land eingeschleppt hatten. Die dichtgedrängte Millionenstadt Kathmandu ist vielleicht nicht unbedingt die Stadt in der man während einer Pandemie sein möchte, aber da bereits alle Grenzen geschlossen waren, war der Flughafen in Kathamandu die einzige Möglichkeit eventuell doch das Land zu verlassen. Außerdem erhofften wir im Krisenfall Unterstützung der Deutschen Botschaft in Kathamandu.

Kathmandu

Mittlerweile hatten wir uns auf die Krisenliste des Auswärtigen Amtes eingetragen und uns dazu entschieden, das Land zu verlassen und nach Hause zu fliegen. Von anderen Reisenden erfuhren wir, dass viele Flieger bereits gecancelt wurden und nur noch wenige Airlines überhaupt Flüge anboten. Wir hörten zwar aus den Nachrichten, dass bereits Pauschalurlauber aus anderen Ländern vom Auswärtigen Amt nach Deutschland geflogen wurden, die Botschaft in Kathmandu machte aber deutlich, dass es aus Nepal kein Rückholprogramm geben würde, da es keine Coronafälle im Land gab (ohne Tests würde das natürlich auch so bleiben) und auch keinen kompletten Lockdown. Die Lage war also nicht ernst genug und das verstanden wir natürlich auch. Die Botschaft riet allen Deutschen Urlaubern daher, einen Flug mit Qatar oder Ethihad zu buchen, denn das wären die einzigen Airlines, die in dieser Woche noch fliegen würden. Zusammen mit Camilla und Andi, die ihre Wanderung im Zuge der Neuigkeiten abgebrochen und auch nach Kathmandu gekommen waren, folgten den Rat der Botschaft und buchten uns einen Flug für je 1000 Euro. Keine 12 Stunden später wurden alle Flüge gecancelt, der Flughafen geschlossen und wir saßen im kompletten Lockdown.

Auf den Lockdown waren wir allerdings gut vorbereitet. Wir hatten uns ein schickes Hotel mit großem Balkon in ruhiger Lage genommen und noch ausreichend Snacks, China Nudeln und Bier gekauft. Das Personal war super nett und mega hilfsbereit. Der Bruder vom Chef war Arzt lud uns sogar auf einen riesigen Teller hausgemachte Momos (gefüllte Teigtaschen) ein. Wir waren mehr als beruhigt, denn solange ein Arzt für uns Momos kochte, konnte es mit Corona im Land noch nicht so schlimm sein.

Und dann ging alles ganz schnell. Nach nur drei Tagen im Lockdown hatte die Deutsche Botschaft doch einen Rückholflug organisiert. Im Morgengrauen machten wir uns auf den Weg durch die Menschenleere Stadt. Am Treffpunkt hatte sich bereits eine große Menschengruppe versammelt (typisch Deutsch, alle 30 Minuten vor Abfahrt) und wartete auf den Bus der uns zum Flughafen brachte. Die Atmosphäre am Flughafen war angespannt und entspannt zugleich. Auf der einen Seite war es natürlich total surreal auf einmal an diesem leeren Flughafen zu stehen und nun tatsächlich nach Hause zu fliegen. Davon abgesehen, dass auch die ganze Pandemie etwas sehr Unglaubliches war. Aber auf der anderen Seite war alles entspannt und super organisiert. In der Wartehalle trafen wir auf viele bekannte Gesichter. Klar, Camilla und Andi waren da, Elvis, den wir auf unserer Wanderung kennen gelernt hatten, Annika, Felix und Elke. Für alle war die Reise vorbei. Ob nach wenigen Tagen des Urlaubs oder wie bei uns nach vielen, vielen Monaten. Wir hätten niemals gedacht, dass unsere Reise so endet würde, aber es ist vollkommen ok so wie es ist. Zum Ende wurde uns noch einmal vor Augen geführt, welches Glück wir bis jetzt in unserem Leben gehabt haben und welche Privilegien wir genießen. So endete das letzte Kapitel unserer Reise am menschenleeren Kölner Hauptbahnhof im Schatten des Domes. Wir sind wieder zu Hause, denn das haben wir auf unserer Reise gelernt: „Home is, where the Dom is!“