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Kroatien (Teil 1)

Daten und Fakten

Reisedauer:  2 Tage, 01. Mai 2019 – 03. Mai 2019

Reiseroute: Zagreb

Highlights: Sommer, Sonne, Zagreb

Zagreb

Während unser AirBnB Host weiter an seinem neusten Roman schrieb und dabei literweise Kaffee und Zigaretten konsumierte, machten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Free Walking Tour durch Zagreb. Wir schoben uns vorbei an riesigen Gruppen asiatischer Touristen, durch das Steintor hinauf in die Oberstadt. Dort lernten wir, dass im Mittelalter auf den Häusern der Stadt spitze Stacheln angebracht wurden, um tief fliegende Hexen von der Landung auf dem eigenen Dach abzuhalten. Ein weiteres sehr beeindruckendes Dach ist das der St. Markuskirche, denn das bunte Dach zeigt das Wappen Zagrebs und das des dreieinigen Königreiches Kroatien, Slawonien und Dalmatien.

Unsere Tour führte uns weite am Markt und an der Kathedrale vorbei zurück in die Unterstadt. Insgesamt war es wirklich eine schöne Tour durch eine nette Stadt. Im Vergleich zu Budapest und anderen europäischen Großstädten wirkt Zagreb allerdings ziemlich dörflich.

Man hat das Gefühl, Zagreb besteht fast vollständig aus aneinandergereihten Cafés, in denen von morgens bis abends Espresso getrunken und geraucht wird. Die kroatische Regierung hat zwar bereit versucht ein Nichtraucherschutzgesetz durchzusetzen, ist aber schon nach wenigen Wochen mit der Umsetzung gescheitert. Der Aufschrei in der Bevölkerung war so groß, dass man sich schnell auf eine abgeschwächte Version geeinigt hat. Solange eine ausreichende Ventilation (nicht weiter definiert) gewährleistet wird, darf weiter geraucht werden. Auch bei geschlossenen Fenstern, ohne Klimaanlage und Belüftungssystem scheint es eine „ausreichende Ventilation“ überall zu geben, nicht nur in Cafés, sondern auch im Busbahnhof, in Wechselstuben, in den kleinsten Kneipen und in jedem Restaurant.

Da wir das Gefühl hatten schon nach einem Tag viel von Zagreb gesehen zu haben und es in den kommenden Tagen überall in Nordkroatien regnen sollte, flohen wir schon am nächsten Tag vor dem schlechten Wetter nach Slowenien und fuhren mit dem Zug von Zagreb nach Ljubljana.

Teil 2

Daten und Fakten

Reisedauer:  2 Tage, 09. Mai 2019 – 10. Mai 2019

Reiseroute: Zadar

Highlights: Ein sonniger Nachmittag mit tiefblauem Wasser an der Adriaküste

Zadar

Für Anfang Mai war es immer noch recht kühl auf dem Balkan und die Saison hatte noch nicht so recht begonnen. Für uns war das sehr angenehm, denn man konnte bis jetzt nur erahnen, wie voll es in den engen Gässchen der Altstadt von Zadar in der Hochsaison werden würde. Die ein oder andere Gruppe Partytouristen hatten sich aber auch jetzt schon versammelt, so dass wir bis spät in die Nacht der lauter Musik und einer Gruppe grölender Holländer lauschten und schon früh am morgen vom süßlichen Ausdünstungen unserer Dormmitbewohner geweckt wurden. Wir hatten nicht vor lange in Zadar zu bleiben und so checkten wir schon am Morgen aus dem Hostel aus. Am späten Nachmittag fuhr unser Bus nach Mostar und so hatten wir noch einen vollen Tag in Zadar um die Sonne an der Adriaküste zu genießen. Wir spazierten also erst durch die Altstadt zur berühmten Meeresorgel und am Nachmittag machten wir es uns auf einer Wiese in der Nähe des Steinstrands gemütlich.

Die Sonne und das Meer hätten wir bestimmt noch ein paar Tage genießen können, aber auch in Zadar war für die nächsten Tage wieder schlechtes Wetter angesagt und so flohen wir weiter vor dem Regen nach Bosnien.

Teil 3

Daten und Fakten

Reisedauer:  1 Tag, 20. Mai 2019

Reiseroute: Dubrovnik

Highlights: Die Altstadt war nur voll.

Dubrovnik

Wir hatten schon oft davon gehört, dass Dubrovnik wahnsinnig überfüllt ist. Vor allem in den letzten Jahren seit Dubrovnik als Game of Thrones Kulisse noch bekannter wurde, hat sich die Zahl der Touristen noch einmal deutlich erhöht.

„Nur“ für Dubrovnik wären wir wahrscheinlich nicht hierhin gefahren. Da wir auf unserem Weg von Sarajevo nach Montenegro aber sowieso einen Zwischenstopp im Süden von Bosnien machen wollten und es von Trebinje nur 30 Kilometer nach Dubrovnik sind, entschieden wir uns für eine kleine Tagestour. Wie in fast jeder größeren Stadt machten wir natürlich auch in Dubrovnik eine Free Walking Tour. Und man muss sagen, der Andrang in Dubrovnik hat seinen Grund! Die Altstadt mit ihren riesigen Mauern ist sehr beeindruckend und die Geschichte der Stadt, die über Jahrhunderte eine unabhängige Republik war, ist wirklich sehr einzigartig in dieser Region.

Für einen Tag durch die Altstadt zu schlendern hat sich also für uns auf jeden Fall gelohnt. Wir waren aber am Nachmittag froh, dem Trubel wieder zu entgehen und zurück in unser geliebtes Bosnien zu fahren.