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Daten und Fakten

Reisedauer:  18 Tage, 21. Juni 2019 – 09. Juli 2019

Reiseroute: Prizren  Peja  „Peaks of the Balkans“  Peja  Priština

Highlights: 10 Tage, fast 200 Kilometer und über 20.000 Höhenmeter durch die schönste Berglandschaft des Balkans

Prizren

Da wir aus Albanien kamen, war der Grenzübergang in den Kosovo ganz unproblematisch. Pässe wurden eingesammelt, kontrolliert und wieder ausgeteilt. Nur die beiden Mädels in der Reihe vor uns schienen bei der Einreise Probleme zu haben. Irgendwas mit der ID Karte des einen Mädels schien nicht in Ordnung. Um das Problem zu lösen sprach der Busbegleiter ganz leise zu ihr. Daraufhin holte sie ihr Portemonnaie heraus, faltete einen Geldschein ganz klein und übergab ihn fast unbemerkt dem Grenzbeamten. Wahrscheinlich handelte es sich eher um ein kleineres Vergehen. Wahrscheinlich war einfach nur der Personalausweis abgelaufen. Trotzdem hatten wir grade beobachtet, wie ein Grenzbeamter bestochen wurde. Und wir wissen nicht so recht was wir schlimmer finden sollen, dass es möglich ist in einem Land mitten in Europa einen Grenzpolizisten so ungeniert zu bestechen oder, dass das mit einem 5 EURO SCHEIN (!) möglich ist! 5 Euro! Nicht 50, sondern 5! Nicht irgendeinen Dorfpolizisten, sondern einen Grenzbeamten! Aber das ist dann wohl der Grund, warum Albanien und Kosovo höchstwahrscheinlich nicht allzu schnell zu der EU gehören werden.

Der Kosovo ist seit 2008 ein unabhängiger Staat, der aber immer noch nicht von allen Ländern anerkannt wird. Wahrscheinlich weniger überraschend, hat Serbien die Unabhängigkeit nie anerkannt, aber auch Spanien spricht sich bis heute dagegen aus. Denn wenn Spanien die Unabhängigkeitsbestrebungen einer Region in einem anderen Land anerkennen würde, wären Konflikte in Katalonien und dem Baskenland vorprogrammiert.

In Jugoslawien war der Kosovo eine autonome Region, in der mehrheitlich Albaner lebten. Als Serbien zu Beginn der Konflikte in Jugoslawien die Autonomie der Provinz aufhob, begannen im Kosovo die ersten Bestrebungen nach Unabhängigkeit. Ibrahim Rugova setzte dabei über Jahre auf einen friedlichen Protest, doch Ende der 90er Jahren kam es zwischen der serbischen Polizei und der als Terrororganisation eingestufte Befreiungsarmee UCK immer wieder zu gewaltvollen Auseinandersetzungen und Todesopfern.

 

Im Februar 1998 eskalierte der Konflikt und 1999 wurden die Befreiungskämpfe von der NATO mit Luftangriffen unterstützt. Für Deutschland war der Kosovokrieg der erste Auslandseinsatz der Bundeswehr nach dem zweiten Weltkrieg. Die Kosovaren sind den damaligen Verbündeten, insbesondere den USA, sehr zu Dank verpflichtet. Die USA hilft natürlich immer gerne, wo sie kann. Und neben einer langjährigen Völkerfreundschaft entstand so ganz nebenbei im Kosovo die größte Militärbasis außerhalb der USA entstehen.

Prizren wirkte auf uns wie ein Mix aus Bosnien und Albanien. Die Wohnhäuser hatten die typisch „jugoslawische“ Architektur, es gab eine alte osmanische Brücke über einen kleinen Fluss, mehrere Moscheen und ein Schloss auf einem Berg. An jedem Haus wehte eine rote Flagge mit einem doppelköpfigen Adler und in den Straßen und Geschäften wurde natürlich Shqip gesprochen. Wir machten das, was wir in den letzten Wochen so häufig machten, wir flanierten durch die Fußgängerzone ein paar mal auf und ab, tranken einen Espresso, aßen Fleischbällchen in Brot und beobachteten das bunte Treiben auf der Straße.

Peja

Peja sollte unser Startpunkt für den Rundweg „Peaks of the Balkans“ werden. Der „Peaks of the Balkan“ ist ein von der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit initiiertes Projekt, das zum einen den Tourismus in der Region fördern und zum anderen die Zusammenarbeit der Länder im Dreiländereck von Kosovo, Montenegro und Albanien stärken soll. Der Wanderweg des Peaks ist fast 200 Kilometer lang und führt in 10 Etappen einmal durch alle drei Länder. Das heißt, man läuft jeden Tag im Schnitt 20 Kilometer und steigt dabei jeden Tag rund 1000 Meter auf und wieder ab. Wir hatten uns also einiges vorgenommen. Bevor es los gehen sollte, verbrachten wir noch einen Tag in Peja um die Rucksäcke umzupacken, denn wir wollten diese Tour auf keinen Fall mit 20 Kilo auf dem Rücken starten. Und obwohl wir wussten, dass wir die Nächte in Gasthäusern verbringen und dort auch Verpflegung kaufen konnten, wollten wir uns vorab mit ausreichend Snacks eindecken. Vor dem großen Supermarkt in Peja lernten wir einen sehr netten Kosovaren kennen, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist. Sieben Jahre hat er davon in Ossendorf gelebt, also genauer gesagt wegen Bankraub im Knast gesessen. Um seine kriminelle Laufbahn endgültig zu beenden hatte er sich selber abschieben lassen, wie er sagt. Jetzt hat er im Kosovo eine Familie, lebt in Peja wohnt und betreibt dort vorm Supermarkt einen Hühnchen-Imbiss. Wir haben wahrscheinlich noch nie vorher einen Bankräuber kennen gelernt, wirklich sehr netter Typ. 😉

Nach unserem Einkauf und dem Umpacken unserer Rucksäcke, blieb sogar noch etwas Zeit für einen Ausflug zum Kloster in Deçan. Für Serbien ist das orthodoxe Kloster in der Nähe von Peja eines der wichtigsten religiösen Stätten und daher auch bedeutend im Konflikt um den Kosovo in den 90er Jahren. Um die Unversehrtheit des Klosters und dessen Bewohner sicher zu stellen, wird es auch heute noch von internationalen KFOR Soldaten bewacht.

Peaks of the Balkans

Etappe 1: Peja – Rekë e Allagës

Unsere erste Etappe war eigentlich nur eine halbe Etappe. Peja selbst liegt nämlich nicht auf dem Rundweg, sondern wir mussten von der Stadt zunächst irgendwie den Wanderweg erreichen. Wir würden also anstatt 10 Tage, 11 Tage wandern, wobei der erste und der 11. Tag jeweils nur eine halbe Etappe sind. Die 15 Kilometer bis zur ersten Markierung wollten wir natürlich nicht laufen und so hofften wir auf eine Mitfahrgelegenheit. Da im Kosovo mehrheitlich Albaner lebten, mussten wir natürlich auch hier nicht lange warten und wurden schon kurz hinterm Stadtausgang von einem LKW Fahrer mitgenommen. Am Schild Richtung Rekë e Allagës sprangen wir aus dem Fahrerhäuschen und trafen dort direkt auf eine Gruppe anderer Wanderer. Guido und Sam aus Maastricht, die in Montenegro gestartet waren und somit bereits knapp über die Hälfte des Peaks hinter sich hatten. Kurz darauf trafen wir noch auf Caro und Pia, die ebenfalls in Montenegro gestartet waren. Alle vier zogen schnellen Schrittes an uns vorüber. Zum einen schienen die Anderen deutlich fitter als wir zu sein und zum anderen waren ihre Rucksäcke deutlich kleiner. Wir hatten zur Sicherheit unser Zelt mitgenommen, da wir gelesen hatten, dass es teilweise Sinn machen kann, eine lange Etappe auf zwei Tage zu verteilen und irgendwo in den Bergen zu zelten. Und da wir unser Zelt nun dabei hatten, wollten wir es auch nutzen. In der Unterkunft in Rekë e Allagës fragten wir daher, ob wir unser Zelt im Vorgarten aufbauen können. Das war kein Problem und sogar umsonst, wenn wir bei ihm Abendessen und Frühstück bestellte, was wir natürlich gerne machten. Kurz vorm Abendessen erreichten noch zwei englische Mädels Mustafas Gasthaus, die direkt vom Flughafen in Priština angereist waren und auch den kompletten Peaks laufen wollten. Andere Wanderer sollten wir für die nächsten Tage nicht treffen und so freute man sich, wenn man unterwegs oder am Abend im Gasthaus ein bekanntes Gesicht sah.

Etappe 2: Rekë e Allagës – Guri y Kuq

Unsere erste komplette Etappe startete mit einem Anstieg zum Fuß des Hajla, dem höchsten Berg des Kosovo. Die extra Kilometer und Höhenmeter zum Gipfel sparten wir uns, denn wir wussten, dass noch einiges an Strecke vor uns lag. Leider ist der Wanderweg im Kosovo wenig bis gar nicht markiert. Irgendwo mitten im Wald, etwas abseits der nicht markierten Wege, trafen wir mitten im Gebüsch auf die Engländerinnen, denen es anscheinend ähnlich ging wie uns. Sobald wir das erste Dorf erreicht hatten war der Weg zum Glück etwas leichter zu finden und wir folgten mehreren Fahr- und Feldwegen bis ins Tal. Wir waren mittlerweile schon über 6 Stunden unterwegs und unser Navi zeigte weitere 2 Stunden auf einer asphaltierten Straße bergauf an. Wenig begeistert von dem eher unschönen Stück Weg, nahmen wir mehr als glücklich die angebotene Mitfahrgelegenheit einer Familie aus Saudi-Arabien entgegen.

Beim letzten Stück hatten wir vielleicht ein wenig geschummelt, aber bei einem kühlen Bier in der Abendsonne erfuhren wir, dass selbst die absoluten Outdoor-Freaks Guido und Sam die angebotene Mitfahrgelegenheit nicht ausgeschlagen hatten. Guido und Sam arbeiten beide in einem Outdoor Fachgeschäft in Maastricht und haben uns zum Glück im Nachhinein zu unserem neuen Equipment beraten. Wir wissen jetzt, dass unser Ultra Light Zelt sehr, sehr, sehr UV empfindlich ist und wir es auf keinen Fall in der Sonne stehen lassen dürfen. Und wir wissen jetzt, wie wir endlich mehr oder weniger in Ruhe auf unseren Luftmatratzen schlafen können. Indem wir einfach nur ein hauchdünnes Tuch zwischen Zeltboden und Luftmatratze legen, ist das laute Knirschen und Knistern bei jeder Bewegung deutlich leiser und wir schlafen um Welten besser!

Etappe 3: Guri Y Kuq – Babino Polje

Von Guri Y Kuq führte die nächste Etappe über die grüne Grenze nach Montenegro. Wir merkten allerdings wenig davon in Montenegro zu sein, denn unser Gastwirt am Abend war in München aufgewachsen und die anderen Mitarbeiter sprachen, genau wie alle anderen Dorfbewohner, mehr Shqip als Serbokroatisch. Agron nimmt zu Hause in Deutschland seinen gesamten Jahresurlaub plus unbezahlten Urlaub, um im Sommer das Peaks Projekt zu unterstützen und das Gasthaus zu betreiben. Wir hatten wirklich das Gefühl, dass er die Traditionen seiner Familie am Leben halten und weiter geben wollte. Nach dem Essen reichte er uns seinen selbst gebrannten Rakia und er sang sogar für uns zu traditioneller Musik. Die anderen, vor allem Guido und Sam konnten mit dem Mix aus Bayrisch und Shqip nicht so viel anfangen und Caro und Pia wunderten sich über die extreme „Feedback Kultur“. Vor allem Pia wurde immer nach ihrer Meinung gefragt: „Und was ist mit dir Pia? Was denkst du darüber?“

Etappe 4: Babino Polje – Plav

Der Weg nach Plav war wie jede Etappe wunderschön, aber es gab auch schwierige Momente. Auf ungefähr halber Strecke wurden wir plötzlich von riesigen Mückenschwärmen attackiert. Es war wie im bolivianischen Dschungel, es gab kein Entrinnen. Noch schlimmer waren für mich jedoch die Fliegen. Die tun zwar nichts, aber sind nicht weniger nervig. Über Stunden hinweg immerzu dieses surren um den Kopf! Irgendwie scheinen Fliegen auf mich zu stehen, denn Tobi hatte keine Probleme. Er machte sich natürlich nur darüber lustig. Um mich zu „beruhigen“, meinte er, dass die Fliegen auch zu ihm kämen, allerdings nur wenn auf mir kein Platz mehr war. Die letzten Kilometer zogen sich am Ende dann auch ohne Fliegenplage ziemlich hin und wir waren froh irgendwann endlich in Plav angekommen zu sein. Plav kann man im Vergleich zu den anderen Dörfchen schon fast als Stadt bezeichnen. Zumindest ist der Ort so groß, dass wir uns in einer kleinen Bar an einem kalten Nikšićko erfreuen und im Supermarkt ein lang ersehntes Plazma-Eis erstehen konnten.

Etappe 5: Plav – Vusanje

Plav war der letzte Stopp für Guido, Sam, Caro und Pia, so dass wir ab da mit den beiden Engländerinnen allein auf dem Peaks unterwegs waren. Obwohl nicht ganz, denn seit Babino Polje trafen wir immer mal wieder auf eine Gruppe Italiener, die allerdings so negative Stimmung verbreiteten, dass wir uns versuchten von ihnen eher fern zu halten.

Die Etappe Plav nach Vusanje ist eine der anstrengendsten Etappen, aber auch eine der Schönsten. Gleich zu Anfang geht es gefühlt unendlich bergauf und die letzten Höhenmeter hat man fast das Gefühl zu klettern anstatt zu wandern. Dafür wird man aber auch mit einem wunderschönen Blick auf Plav belohnt.

Auf der anderen Seite des Berges erreicht man am Ende der Etappe das wunderschöne Tal von Vusanje. Dort angekommen stellten wir unser Zelt im Vorgarten eines Gasthofes auf. Wie jeden Abend wurden wir auch hier wieder lecker bekocht. Nach dem Essen reichte der Gastvater selbstgebrannten Rakia, der in diesem Fall so lecker schmeckte, dass wir für die nächsten Tage weitere 500ml über die Berge schleppten. Der Gastvater sprach perfekt Englisch, da er in den 70er Jahren in New York gelebt und gearbeitet hatte. Was er wohl damals alles erlebt hat? Er hatte zumindest immer ein sehr wissendes Lächeln um seine Lippen, während er an seinem Rakia nippte.

Etappe 6: Vusanje – Theth

Auf diese Etappe hatten wir uns besonders gefreut, denn es ging zurück nach Theth. Dort hatten wir bereits einige Tage mit Laura und Lorenz verbracht und für uns ist und bleibt es das schönste Tal der Region. Obwohl die Etappe lang und anstrengend war, quälten wir uns noch die weiteren zwei Kilometer den Berg hinauf zu unserer Unterkunft Bujtina Terthorja. Dort wurden wir von der Familie, der Kuh und den Hühnern herzlich in Empfang genommen. Das Essen war wieder köstlich und reichlich und als wir grade unser Zelt neben dem Hühnerstall aufgebaut hatten, wurden wir sogar eingeladen in unserem „alten Zimmer“ im Holzhaus zu übernachten. Ein wundervoller Stopp auf den am nächsten Tag wieder ein wehmütiger Abschied folgte.

Etappe 7: Theth – Valbona

Die Etappe kannten wir bereits, da wir die Strecke in anderer Richtung nur wenige Wochen vorher mit Laura und Lorenz gelaufen waren. Außerdem waren wir mittlerweile so fit, dass wir den Berg schon fast hinauf und hinab rennen konnten. In Valbona angekommen, steuerten wir auch hier das Gästehaus an, das wir schon kannten und schlugen im Vorgarten unser Zelt auf.

Etappe 8: Valbona – Çerem

Tag 8 ließen wir ausnahmsweise etwas ruhiger angehen. Wir hätten auch an diesem Tag wieder einen hohen Pass überwandern können, entschieden uns aber für den „kurzen“ Weg nach Çerem. Der Anstieg durch den Wald war trotzdem ziemlich schweißtreibend und so richtig kurz kam uns der Weg auch nicht vor. In Çerem angekommen, waren wir grad auf der Suche nach einem geeigneten Platz zum Campen, als uns ein junger Typ auf einem Mountainbike ansprach und uns fragte, ob wir einen Platz zu schlafen bräuchten. Wir könnten gerne bei ihm auf der Wiese campen, wenn wir bei ihm Abendessen und Frühstück bestellten. Der übliche Deal also, den wir gerne annahmen. Es stellte sich heraus, dass Ernesto erst 14 Jahre alt war, aber jetzt schon das Homestay managte. Der Chef war er aber nicht. Das war ganz klar, die Gans des Hauses. Die lief den ganzen Tag über den Hof, zwickte Ernesto in die Fersen, scheuchte die Hühner oder jagte die Katze ums Haus. 🙂

Etappe 9: Çerem – Dobërdol

Dobërdol ist ein Schäferdörfchen auf einer Hochalm direkt an der Grenze zwischen Albanien und dem Kosovo. Die Familien, die hier den Sommer verbringen, leben von ihren Schafen, sind aber mittlerweile auch auf die Wandertouristen eingestellt. Auch hier findet man ohne Probleme einen Platz zum Schlafen bzw. einen Platz zum Zelten.

Etappe 10: Dobërdol – Milishevc (Lojza)

Guido und Sam hatten uns schon vor Tagen immer wieder von der besten Unterkunft auf dem ganzen Rundweg vorgeschwärmt. Der Besitzer wäre super nett und dort gäbe es mit Abstand den besten Rakia. Was die Beiden nicht erwähnt hatten, war der „Bierbrunnen“ im Vorgarten, der einen Berg von Bierflaschen mit Eiskalten Gebirgswasser begoss. Dort saßen wir also in netter Runde und ließen unserem letzten Abend in den Bergen gemütlich ausklingen und gönnten uns zum Abschluss sogar noch einmal ein richtiges Bett.

Etappe 11: Milishevc (Lojza) – Peja

Eigentlich für uns nur eine halbe Etappe, aber fast so anstrengend wie eine Ganze. Bei Tobi lag die Anstrengung wahrscheinlich am traditionellen Frühstück, das er um 6 Uhr morgens vom Herbergschef ungefragt serviert bekommen hatte. Man sollte sich merken, Schnaps vorm Wandern ist keine gute Idee. Irgendwann am Nachmittag erreichten wir die Rugova-Schlucht und fuhren per Anhalter zurück in unser nettes Hostel nach Peja. Unsere mit Abstand längste Wanderung war damit geschafft!

Priština

Viel Zeit blieb uns im Kosovo nicht mehr, denn wir waren in wenigen Tagen mit Oli in Budapest verabredet. In unseren letzten zwei Tagen im Kosovo wollten wir uns aber noch die Hauptstadt Priština anschauen. Da wir in den vergangen zwei Wochen aber schon so viel gelaufen waren, war unsere Sightseeing-Motivation etwas begrenzt. Wir schlenderten daher nur ein paar Mal die Fußgängerzone auf und ab und schauten uns die Nationalbibliothek an, die durch ihre, sagen wir mal, besondere Architektur auffällt.

Wir ließen also unseren Aufenthalt im Kosovo ruhig ausklingen und freuten uns schon auf das Festival mit Oli in der Nähe von Budapest.