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Daten und Fakten

Reisedauer: 11 Tage, 11. September 2018 – 22. September 2018

Reiseroute: El Tunco  Lago Coatepeque Juayua

Highlights: Sehr nette Menschen und leckere Pupusas

El Tunco

Ein Taxi, eine Grenzüberquerung, vier Chickenbusse und acht Stunden nach unserem Aufbruch in Tegucigalpa erreichten wir El Tunco an der Pazifikkäste in El Salvador. El Tunco ist wie die meisten Strände in El Salvador ein Surferparadies. Zum Schwimmen sind die steinigen Strände und sehr hohen Wellen eher weniger geeignet. Die angenehme Atmosphäre des kleinen Dörfchens, luden aber zum Verweilen ein.

Tagsüber machten wir mit dem Chickenbus Ausflüge in die Nachbardörfer (z.B. lecker Hummer essen am Hafen von La Libertad, mhhh) und am Nachmittag schauten wir den Wellen und den Surfern zu.

Zum Abendessen gab’s bei uns in El Salvador fast immer dasselbe: Pupusas! Jedes Land in Zentralamerika hat seine ganz eigene Art Maisfladen zu essen. In Mexiko gibt es Tacos, Quesadillas, Burritos, etc. In Honduras waren es Baleadas; Mais- oder Weizenflasen, die mit Bohnenpaste bestrichen und dann mit Käse und anderen Zutaten gefüllt werden. Mit Abstand das beste Maisfladengericht waren für uns aber die Pupusas in El Salvador. Denn bei der Zubereitung der Pupusas, wird Käse (und zwar sehr leckerer Käse!), sowie andere Zutaten (Fleisch, Bohnen oder Gemüse) in den Maisfladen hinein gebacken. Serviert werden die Pupuas anschließend mit Krautsalat und Tomatensoße, was herrlich zu dem geschmolzenen Käse passt. Sooo lecker!! Pupusas werden wir sehr vermissen!

Lago Coatepeque

Bei unserer Anreise zum Lago Coatepeque mussten wir feststellen, dass Chickenbusse nicht das unbequemste und abenteuerlichste Verkehrsmittel der Region sind. Das letzte Stück bis zu unserem Hostel legten wir mit einem umgebauten Pick-up zurück. Sieht aus wie Viehtransport, ist aber ein reguläres Verkehrsmittel um in El Salvador kürzere Strecken von einem Dorf ins nächste zurück zu legen.

Der Lago Coatepeque ist ein malerischer Kratersee in der Nähe der Kaffeeregion von El Salvador. Kreisrund und mit einem bewaldeten Kraterrand hätten wir auch tagelang nur vom Deck unseres Hostels aufs Wasser schauen können.

Nachdem wir in den letzten Wochen aber viel gesessen und aufs Wasser geschaut hatten, wollten wir ein wenig mehr Bewegung. Eine Vulkanbesteigung klang da genau richtig. Mit zwei Chickenbussen fuhren wir auf die andere Seite des Sees (2 Stunden für 20 Kilometer!). Den Vulkan darf man nur mit einem lokalen Guide und Polizeischutz besteigen, da es zeitweise immer wieder zu Überfällen auf Wanderer gekommen war. Wir haben uns in El Salvador immer sehr sicher gefühlt, aber bei solchen Maßnahmen merkt man doch, dass El Salvador in Punkto Sicherheit einen eher schlechten Ruf genießt. Der Weg rauf auf den Vulkan, war eine schöne Wanderung und vom Gipfel hatte man wirklich eine tolle Aussicht auf einen türkisleuchtenden Kratersee und auf den Lago Coatepeque.

Juayua

Juayua ist ein kleines Dörfchen in der Kaffeeregion von El Salvador. Eigentlich wollten wir von dort ein paar Touren in die Umgebung unternehmen. Petra hatte sich bei unserer letzten Chickenbusfahrt aber eine Art Hexenschuss eingefangen und war für ein paar Tage wenig beweglich. Außerdem regnete es jeden Tag und um ehrlich zu sein, fehlte uns in diesen Tagen einfach ein wenig Motivation. Das kommt bei einer längeren Reise natürlich auch mal vor. Und so verbrachten wir einfach zwei Tage in unserem Hostel und schlenderten ein wenig durch die Gassen des netten Dörfchens. Nach längerer Überlegung, was uns wohl aus unserem Motivationstief raus holen konnte, fiel uns ein, was wir lange nicht mehr hatten und worauf wir richtig Lust hatten: eine etwas größere Stadt und eine gute Party! Wir hatten schon davon gehört, dass es in Antigua in Guatemala ganz gute Partys geben soll, und machten wir uns am nächsten Tag spontan auf nach Guatemala.